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Newsletter Nr. 7 zum Neubau der Propstei Leipzig

Newsletter № 7

zum Neubau der katholischen Propstei Leipzig

5. Oktober 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einer langen Zeit der „Informationsabstinenz“ erhalten Sie nun den nächsten Newsletter zum Neubau der Propstei Leipzig. Zunächst möchte ich aber alle neuen Leser unseres Newsletters herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns über das anhaltend große Interesse an unserem Projekt.


Informationen

 

1.  Planungsphase

Die letzten Monate mit den wenigen öffentlichen Informationen haben zum Teil die Sorge ausgelöst, dass unser Vorhaben ins Stocken geraten sei. Diese Besorgnis ist aber unbegründet.

Nach dem Entscheid des Architektenwettbewerbes und der Vergabe des Auftrages an die Siegerarchitekten folgt traditionell im Prozess eines Baugeschehens die Planungsphase mit Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung. Diese Zeit ist davon geprägt, dass aus den noch allgemeinen Entwurfsideen konkrete Planungen werden. Dabei gilt es, ins Detail zu gehen, Alternativen abzuwägen, um die besten Lösungen zu finden, konkrete Berechnungen anzustellen und viele Absprachen mit Projektbeteiligten und Kooperationspartnern (wie zum Beispiel die Stadt oder die Anrainer am Baugrundstück) zu treffen. All das braucht Zeit.

Mit den Architekten und der Projektplanungsgruppe haben wir für diese Phase abgesprochen, keine Zwischenergebnisse bekannt zu geben, sondern auf verlässliche Endergebnisse zu warten.

Inzwischen ist der Planungstand so weit gediehen, dass wir mit verlässlichen Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen können. Ab sofort werden Sie deshalb auch mindestens aller zwei Monate neue Informationen erhalten.

 

2.  Neue Bilder vom Neubau

Wichtigster Anlass für den heutigen Newsletter sind neue Bilder vom Neubau. Diese Bilder sind im Verfahren des so genannten „Renderings“ entstanden, das heißt am Computer wurden anhand der bisherigen Skizzen fotorealistische Bilder erstellt. Sie geben einen Eindruck, wie das Gebäude tatsächlich einmal aussehen wird. Da die 3 Bilder allesamt in einer hohen Qualität erarbeitet wurden und dadurch die Dateien auch sehr groß sind, füge ich diesem Newsletter nur ein Bild bei. Wer die beiden anderen Ansichten ebenfalls erhalten möchte, kann diese per Email bei mir abrufen.

(Ein kurzer Hinweis für alle Medienvertreter, die diesen Newsletter abonniert haben. Die Bilder sind noch nicht für die Presseveröffentlichung freigegeben, sondern sind eine Vorabinformation für unsere Unterstützer und Interessenten. Im Laufe dieser Woche werden die Bilder aber unter www.flickr.de unter dem Stichwort „St. Trinitatis Leipzig“ eingestellt. Diese Bilder dürfen dann rechtefrei verwendet werden.)

 

 

3. Planungsstand zur Anordnung der liturgischen Orte in der Kirche

Im Rahmen der Planungen wurde auch die Innengestaltung des Kirchenraumes weiter bedacht. Vorbehaltlich der notwendigen Zustimmung der liturgischen Kommission des Bistums und unseres Herrn Bischofs ist die Anordnung so geplant, wie Sie es dem 2. angefügten Bild dieses Newsletters entnehmen können. Es sei der Sicherheit halber aber darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Bild nicht um eine fotorealistische Darstellung handelt, sondern um ein schematisches Modellbild.

Besonders interessant ist dabei, dass der Kirchenraum keine Altarstufen besitzen wird. Dies kommt dem Geist der Liturgie und dem Gottesdienstverständnis unserer Gemeinde sehr entgegen. Um dennoch eine gute Sichtbarkeit der liturgischen Orte von allen Plätzen des Kirchenraumes zu garantieren, wird der Bereich, in dem sich die Bänke befinden, leicht geneigt (max. 3 %).

 

4. Arbeiten auf unserem Baugrundstück

Mit Freude haben die Ortsansässigen festgestellt, dass seit einigen Tagen auf unserem Baugrundstück Absperrzäune stehen und Erdarbeiten im Gange sind. Dies hat allerdings nur indirekt mit unserem Vorhaben zu tun.

Zunächst wurden einige Bohrungen vorgenommen, um ein detailliertes Baugrundgutachten zu erstellen. Diese Fragestellung ist ja aufgrund unserer schlechten Erfahrungen mit dem Baugrund der jetzigen Propsteikirche ein für uns sehr wichtiges Thema. Die bisherigen Ergebnisse geben diesbezüglich aber Entwarnung. Der Baugrund ist sehr stabil und weist keine schwerwiegenden Herausforderungen für den Neubau auf.

Inzwischen sind die Versorgungsunternehmen dabei, die in unserem Grundstück noch befindlichen Leitungen aus dem Gelände heraus zu verlegen, um für unser Vorhaben die nötige Baufreiheit herzustellen. Von den Arbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe füge ich ein kleines Foto diesem Newsletter in der Anlage bei.

Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind und die Winterzeit vorbei ist, beginnen ab 1. März die archäologischen Voruntersuchungen. Da dafür ein gewisser Erdaushub notwendig ist, entsteht quasi parallel zu den Untersuchungen schon ein gut Teil unserer zukünftigen Baugrube.

 

5. Kunstwettbewerb und Orgelplanungen

Zwei sehr wichtige Themen rücken in den nächsten Monaten in das Zentrum der Planungsarbeiten: das ist zum einen die künstlerische Gestaltung der liturgischen Orte (Altar, Ambo, Kreuz, Taufstein, Tabernakel und Priestersitze) und des Kirchenfensters. Es ist geplant, diese Aufgabe durch einen Kunstwettbewerb umzusetzen. Um diesen vorzubereiten, findet am 15. Und 16. Oktober ein Workshop in unserer Gemeinde statt, bei dem erste Überlegungen und Vorgaben erarbeitet werden sollen. Der Teilnehmendenkreis des Workshops setzt sich aus Gemeindemitgliedern, Künstlern und Kunstsachverständigen sowie den Architekten zusammen. Im nächsten Newsletter wird ausführlicher über die Ergebnisse und das weitere Verfahren berichtet werden.

Parallel dazu beschäftigt sich ein kleiner Arbeitskreis mit der Erarbeitung der Vorgaben für die Ausschreibung der Orgel. Zwei Orgelsachverständige, einer mit eher musikalischer, der andere mit eher technischer Ausrichtung, unser Kantor, Herr KMD Grahl, sowie die Architekten sind mit dieser Aufgabe betraut. Von den Ergebnissen dieser Arbeitsgruppe wird auch in einem der nächsten Newsletter ausführlicher berichtet werden.

Mit der Bitte, unser Projekt auch weiterhin durch Gebet, weitere Bekanntmachung und konkrete Hilfe zu unterstützen, schließe ich den heutigen Newsletter.

Herzliche Grüße

 

         Pfarrer Gregor Giele

 

 

Für den Inhalt: Pfarrer Gregor Giele

 

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